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Die Realschule Nassau verdient ein dickes „Plus“

3. Februar 2013

Die integrierten Schularten im Schulzentrum Nassau werden sich ab dem nächsten Schuljahr „Realschule plus“ nennen. Nicht nur der Name wird sich ändern, sondern die Schule bietet noch bessere Chancen für die Zukunft. So ist und bleibt die Realschule als weiterführende Schule für die Stadt Nassau der wichtigste Standortfaktor. Keine andere Schulart kann diese Aufgabe erfüllen. Wer also den Standort Nassau stärken will, der muss alles dafür tun, die Realschule zu fördern. Das ist die Kernthese der Beratung von SPD-Vertretern in Winden.

Kurze Wege zu einer guten Schule

Bestärkt wurden die Sozialdemokraten bei einem Besuch in Winden von Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid. Winden braucht wie alle umliegenden Gemeinden den kurzen Weg zu einer guten Schule, machte sich Linscheid im Gespräch mit der SPD für das Schulzentrum stark.

In Zeiten, in denen die vorhandenen Schulen immer weniger Schüler unterrichten, gäbe es keine Notwendigkeit, neue Schularten zu kreieren, meinte SPD-Fraktionssprecher Walter Ellermeyer. Dem pflichtete Manuel Liguori bei. Es gelte das bereits vorhandene Schulangebot zu stärken. Die Zusammenarbeit mit umliegenden Gymnasien und berufsbildenden Schulen könne forciert werden. Auch Lothar Hofmann, Fraktionssprecher im Stadtrat, sieht für die Stadt Nassau ein überragendes Interesse darin, die Realschule in eine gute Zukunft zu begleiten. Jan-Peter Linscheid als Vertreter der jungen Generation will eine Schule, die für alle Schülerinnen und Schüler ohne soziale Unterschiede zugänglich ist. Für Erhard Frahm ist das Ziel einer modernen Schule die Inklusion, wie sie die Realschule bietet, und nicht die soziale Auslese.

Realschule plus ohne Alternative

Susanne Heck-Hofmann hob die wichtigen Kontakte zu den umliegenden Grundschulen hervor. Karl-Hans Born erinnerte daran, dass die Realschule schon immer die besten Voraussetzungen für weitergehende Bildungsabschüsse geboten hat. Für Wolfgang Riehl bereitet die praxisnahe Berufsorientierung der Schule bestens auf sichere Ausbildungsberufe vor. Schulsozialarbeit, das „Nassauer Modell“, Schulpatenschaften mit Betrieben, engagierte Elternvertreter und ein aktiver Förderverein sind für Herbert Baum ein dickes Plus für die zukünftige Realschule.

Susanne Heck-Hofmann und Walter Ellermeyer werden noch einmal die Rückendeckung für die Realschule lancieren, die der Landtagsabgeordnete Frank Puchtler vor einigen Tagen in Nassau angeboten hat. Einig war sich die Runde darin, dass es zu einer leistungsfähigen Realschule plus keine Alternative gibt.

Link zum Schulzentrum Nassau.

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